Luftmassen­bewegung

Bei unterschiedlichen Gebäudesituationen

Die einströmenden Luftmassen im Türbereich sind durch drei physikalische Größen bestimmt.

1. Die nach innen gerichtete Kaltluftbewegung vermischt sich infolge thermischer Gesetze mit der im Innenraum vorhandenen Warmluft. 

2. Der Winddruck, der auf den Türbereich und somit auf den Innenraum gerichtet ist, muss berücksichtigt werden.

3. Je höher der nach innen einströmende Kaltluftanteil gegenüber dem nach außen strömenden Warmluftanteil im Eingangsbereich wird, desto höher muss die Leistung sein, um die Wärme- bzw. Kälteabschirmung konstant zu halten.


Gebäudesituation A:

Gebäudesituation A Gebäudesituation A

In einem eingeschossigen Gebäude ohne Verbindung zu oberen Etagen und ohne geöffnete Fenster bzw. Leckagen, liegt die Neutralzone bei 50% der Türhöhe. Somit nehmen die ein- und ausströmenden Luftmassen im Türbereich gleiche Querschnittsflächenanteile ein.

Gebäudesituation B:

Gebäudesituation B Gebäudesituation B

In einem Gebäude mit zwei Etagen, die miteinander über Treppen verbunden sind, verschiebt sich die Neutralzone im Türbereich in Abhängigkeit von der Größe der Leckagen und/oder geöffneten Fenstern. Das bedeutet, dass bei diesen örtlichen Gegebenheiten die Querschnittsfläche der einströmenden Kaltluft die Querschnittsfläche der ausströmenden Warmluft übersteigt, d.h. die Neutralzone verschiebt sich zum oberen Türbereich.

Gebäudesituation C:

Gebäudesituation C Gebäudesituation C

Bei einem mehrgeschossigen Gebäude mit mehreren über Treppen verbundenen Etagen und evtl. mehreren Leckagen bzw. geöffneten Fenstern, kommt es zum vermehrten Warmluftaustritt. Entsprechend verschiebt sich die Neutralzone weiter nach oben in Richtung Türhöhe, was im Extremfall dazu führt, dass die ausströmende Warmluft im Eingangsbereich gegen Null strebt und nur noch der Kaltluftstrom die gesamte Querschnittsfläche der Türe einnimmt. Das führt zu einem nach innen gerichteten Luftstrom.

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